Historie Kiosk 422

Ansicht Kiosk 422 1987 Foto: Jens Gelbhaar Ansicht Kiosk an der Ex-Zechenmauer 1987
Foto: Jens Gelbhaar

Der KIOSK 422 besteht seit ca. 100 Jahren (80 Jahren – s. Kommentar unten) an der Schachtmauer in Lohberg. Die Geschichte des KIOSK 422 begann als Endstation der Straßenbahn aus dem Ruhrgebiet und enthielt einen Warteraum mit Trinkhalle. Diese Aufteilung in zwei Bereiche ist immer noch sichtbar. Irgenwann fuhr dann die Straßenbahn nicht mehr bis Lohberg. Der Kiosk war also “nur noch” Verkaufstelle, aber weiterhin Treffpunkt … .
Es gibt viele spannende Anekdoten um den KIOSK 422. Um diese Geschichten zu veröffentlichen soll ein Forum auf dieser Website entstehen. Alle, die dazu etwas beitragen, können möchte ich hiermit bitten, diese Geschichten auf dieser Seite aufzuschreiben.

Gesucht werden Fotos und Berichte.
Wer was zu erzählen hat, tue dies bitte gerne auf dieser Seite.
Fotos mit dem KIOSK 422 an der Hünxer Straße gerne an Britta L.QL beim Forum Lohberg abgeben.

Vielen Dank! Britta L.QL

Ansicht Kiosk 422

Ansicht Kiosk 422


Artikel aus “Mittendrin 16″ / Stadtteilzeitung Lohberg von Markus Gehling

Seit vielen Jahren steht sie leer, die hübsche „Bude“, der Kiosk an der Lohberger Zechenmauer. Glaubt man den Gerüchten, könnte sie im Rahmen der Veranstaltungen zum „Kulturhauptstadtjahr 2010“ wieder eine Rolle spielen. Ob sie damit aber wirklich aus dem Dornröschenschlaf erwacht? Die Holzbude verfällt langsam, dabei hat sie sogar eine eigene Hausnummer (422) und manche Leute glauben, sie sei sogar denkmalgeschützt. Das Alter und die Schönheit dafür hat sie sicherlich, aber nach Auskunft der Denkmalbehörde ist sie leider kein Denkmal. Schade!
Viele Jahrzehnte lang haben unterschiedliche Leute hier einen Kiosk, eine Bude betrieben und allerlei Dinge des täglichen Bedarfs oder aber Süßigkeiten, Getränke angeboten. Leider ist ihre Lage nicht mehr so, dass man mit viel „Laufkundschaft“ rechnen kann. Warum steht sie also da und nicht „verkehrsgünstiger“ auf der bewohnten Straßenseite? Das hat einmal mit dem Bergwerk zu tun, das damals auch auf dieser Straßenseite für „Leben“ sorgte, aber auch mit der Tatsache, dass sich hier jahrzehntelang die Haltestelle der Straßenbahn befand. Frau Dr. Inge Litschke kann sich erinnern, dass diese Bude schon 1940 dort stand. Und die Straßenbahn fuhr von dort seit 1914. Heute ist von all dem nichts mehr zu sehen, der Kiosk rottet vor sich hin und nur noch ab und zu hält ein Bus an der benachbarten Bushaltestelle.

Bildreihe aus "Mittendrin 16"

Bildreihe aus "Mittendrin 16"

Ein Kommentar zu “Historie Kiosk 422”

  1. am 30. März 2009 um 1:59 pm 1.Markus Gehling schrieb …

    Hallo Britta!
    Schön, dass Du was aus dem Kiosk machen willst. Gute Sache. Wir haben mal für die Stadtteilzeitung was darüber geschrieben, das zitiere ich später noch mal. Frau Dr. Litschke, die einiges über den Kiosk berichten kann, hat mir kürzlich dazu noch folgendes geschrieben: “Hier noch einmal etwas zu der Bude auf der Hünxer Straße gegenüber der Einmündung der Steigerstraße: Herr Langer vom Vermessungsamt hat noch einmal in den alten Akten geforscht und mir gerade mitgeteilt, dass sie 1929 von der damaligen
    Kreis Ruhrorter Straßenbahnm AG als “Wartehalle mit Erfrischungsraum” gebaut worden ist.” Ich denke, dass diese Information sehr verläßlich ist, auch wenn Du dann die 100jährige Bude in eine 80jährige Bude umwandeln müßtest. Aber immerhin hat die dann in diesem Jahr auch ihren 80. Geburtstag! Das ist doch auch was. So alt wird ja kein Schwein. Und ich selbst wäre auch ganz zufrieden damit…. Markus

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